Ziellandungen im Regen – Jugendvergleichsfliegen

Das Team Langenfeld beim Jugendvergleichsfliegen in Hangelar.

Das Team Langenfeld beim Jugendvergleichsfliegen in Hangelar.

Unser Lukas qualifizierte sich beim Vergleichsfliegen in Langenfeld für das Landesjugendvergleichsfliegen. 27 Flugschüler und junge Lizenzpiloten folgten der Einladung der Luftsportjugend und machten sich mit ihrem Team auf den Weg nach Bonn-Hangelar.
Schon Tage zuvor war abzusehen: Trocken wird es nicht. Das Orgateam des Aeroclub Bonn-Hangelar und des LSV Bonn-Rhein-Sieg war top vorbereitet.

Am Freitagabend wurde beim Eröffnungsbriefing der Startaufbau für kurz vor Acht angekündigt. Eine gute Entscheidung. Die Flugzeuge konnten trocken aufgerüstet werden. Zwei Piloten schafften es vor der ersten Regenpause in die Luft. Eine Stunde später ging es dann richtig los – mit den Wertungsflügen. Neben einem sauberen Start gehörten Rollübungen, Kreiswechsel und eine präzise Platzrundeneinteilung samt Ziellandung vor den Augen der Jury zum Programm. Zwischendurch mussten die Tragflächen immer wieder abgeledert werden. Auf Slips wurde wegen des schlechten Wetters verzichtet. Für Nicht-Flieger: Damit ist der Seitengleitflug gemeint, um die Sinkgeschwindigkeit beim Landen zu erhöhen.

Bewertet wurden die Flüge abwechselnd von zwei Juryteams, den Fluglehrern. Zweimal musste die Startrichtung geändert und das gesamte Feld auf die andere Seite des Platzes geschoben werden. Bis zum Abend konnten immerhin zwei vollständige Wertungsrunden durchgeführt werden. Nach Grillfest und Hallenfete am Abend wurden am Sonntagmorgen die Gewinner gekührt. Joel-Fabio (AC Bünde), Felix (AC Ratingen) und Mara (AC Bonn-Hangelar) landeteten auf den ersten Plätzen. Unser Lukas wurde Elfter von insgesamt 27 Teilnehmern.

Das Jugendvergleichsfliegen ist für viele Flugschüler die erste Chance, sich mit Gleichgesinnten zu messen, erste Wettbewerbserfahrung zu sammeln und so den Ehrgeiz und die Lust für spätere „Geradeausflug-Wettbewerbe“ zu entwickeln.

Endlich Pilot

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Ausbildungsleiter Jochen gratuliert Regina zur bestandenen Prüfung. Glücklich sind beide.

Regina, Lukas und Sebastian haben heute Morgen erfolgreich ihre SPL Prüfung bestanden. Prüfer Alexander Patt, der im Kunstflug zu hause ist, lobte die Qualität der Prüfungsflüge. „Man merkt, dass hier in Langenfeld ein hohes Ausbildungsniveau herrscht“, sagte Patt im Anschluss. Jeweils eine Seilrissübung in gut 100 Metern, Abkippen mit anschließendem Ausleiten und ein Slip im Endanflug gehörten zum Prüfungsprogramm. Allen drei war anschließend bei Kaffee und Kuchen am Start die Erleichterung anzusehen. Pünktlich zum angekündigten Regenschauer war die ASK13 wieder in der Halle.
Am kommenden Dienstag steht um 16 Uhr die SPL-Prüfung für Nils Fecker und Ralf Schmitter an. Prüfer wird Thomas Buch aus Meiersberg sein. Insgesamt erhalten damit neun Flugschüler aus Langenfeld in diesem Jahr ihre Pilotenlizenz.

Mit Herz Modellflieger: Daniel Brüssow

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Daniel haben es die ganz großen Modelle angetan.

Unser Flugplatzfest am 7. und 8. September 2013 rückt in großen Schritten näher. Es wird Zeit euch ein paar unserer Programm Highlights vorzustellen. Beginnen möchten wir mit Daniel Brüssow (24), Modellflieger aus Münster. Bei Daniel heißt es „Think big“, denn er hat eine Vorliebe für die ganz großen Modellflugzeuge. Vom Highendjet bis zum Großsegler sind fast alle Sparten in seinem Modellflugkeller vertreten. Ganz besonders haben es ihm Kunstflugmodelle im Maßstab 2,5 bis 1,7 angetan, die er auf dem Flugplatzfest präsentieren wird.
Daniel liebt die Bodenakrobatik – tief über dem Gras auf Augenhöhe. Nervenkitzel beim Zuschauen!
Daniels Talent hat sich bereits international rumgesprochen. Er wird regelmäßig auf Flugschauen auf der ganzen Welt eingeladen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist das Fliegen mit Großmodellen zum Beispiel besonders populär. „In den USA gilt nicht unbedingt ‚größer ist besser‘. Viele Modellflieger haben dort auch mit kleineren Modellen und älterer Technik viel Freude an ihrem Hobby“, sagt Daniel.
Wenn es mit dem Flugzeug ins Ausland geht, werden die Modelle in separaten Transportkisten verstaut. Im Autoanhänger ist Platz für fünf Großmodelle. Dazu müssen die Modelle wie die manntragenden Vorbilder abgerüstet werden.
Weil Daniel international viel unterwegs ist, nimmt er in Deutschland nur noch an sechs bis zehn Veranstaltungen im Jahr teil. „In ganz Deutschland gibt es eine Hand voll richtig guter Schauflugtage. Dort wird eine Vielfalt an Flugzeugtypen geboten, die mich fasziniert“, verrät der Münsterländer. Wir sind froh, ihn nun schon seit mehreren Jahr für unser Fest in Langenfeld gewinnen zu können und sind gespannt, was er uns diesmal präsentieren wird.

Deutsche Meisterschaft: „Sicherstes Flugzeug des Wettbewerbes“

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Mit neuen Erfahrungen kehren unsere Piloten Jochen König und Jürgen Blome aus Marpingen von der Deutschen Meisterschaft (DM) der Doppelsitzer und Arne Thielemann aus Lüsse von der Standard-Klasse-DM zurück. Arne belegte mit der LS8 „70“ in Lüsse Platz 36 im Feld von 42 Teilnehmern, Jochen und Jürgen schafften Platz 20 von 24 Teilnehmern. Bei den Doppelsitzern war das Feld im vorderen Bereich ausschließlich den Arcus-Piloten reserviert. Ein Regenschauer, der unsere beiden Piloten vom Himmel spülte, vereitelte ihnen einen Platz im vorderen Feld der Duo Discen. Einen Trost bringen die zwei dennoch mit nach Hause: Sie erhielten den Pokal des Aero-Clubs Saar für das „sicherste Flugzeug des Wettbewerbs“.  Ausschlaggebendes Kriterium war die auffällige Farbwarnmarkierung, die wir im Winter teilweise erneuert haben. Das Thema stand im Zusammenhang mit fast täglicher Kritik der Wettbewerbsleitung zum unsportlicher Verhalten einzelner Spitzenpiloten.

Fliegersommer in der Lüneburger Heide

Sommerzeit ist Fliegerzeit. Nach einem verregneten und windigen Frühjahr verbrachten wir dieses Jahr zwei Wochen mit unseren Flugschülern in der Lüneburger Heide – bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen. An enigien Tagen starteten wir bereits um sieben Uhr, um die milden Temperaturen am Morgen zu nutzen. Die Mittagszeit verbrachten wir anschließend am Badesee, um abends noch mal ins Cockpit zu steigen. Besonderes Highlight waren die drei Alleinflüge von Nora, Marc und Anna. Nora sagte anschließend: »Es ist cool, nicht mehr warten zu müssen, dass hinten jemand einsteigt.«

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Aus Zwei mach Eins – LSG Erbslöh und LSG Kesselsweier werden einen gemeinsamen Verein bilden

Von Jürgen E. Fischer

Die Luftsportgruppe Erbslöh Langenfeld und die Luftsportgemeinschaft Kesselsweier Hilden werden einen gemeinsamen Verein bilden. Das beschlossen die Mitgliederversammlungen beider Vereine mit großer Mehrheit am Mittwochabend, 17. Juli 2013, im Langenfelder Clubheim. Es ist das Ergebnis von seit Monaten andauernden Bemühungen beider Vereinsvorstände, um die formalen Voraussetzungen für eine Verschmelzung zu erfüllen.

Gemeinsamen Flugbetrieb in Langenfeld kennen wir schon länger: Im Vordergrund die ASK13 der Kesselsweier Segelflieger, dahinter die ASK13 aus Langenfeld.

Gemeinsamen Flugbetrieb in Langenfeld kennen wir schon länger: Im Vordergrund die ASK13 der Kesselsweier Segelflieger, dahinter die ASK13 aus Langenfeld.

Unser nun gemeinsamer 1. Vorsitzender Peter Hecker sieht darin eine wegweisende Zukunft für beide Vereine: „Die Mitglieder beider Vereine werden profitieren. Schließlich haben sich in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Freundschaften gebildet.“ Gemeinsamen Flugbetrieb und gemeinsames Ferienlager kennen wir schon länger. Auch die Segelflugausbildung und die Werkstattarbeit machen wir zusammen.
Zur Beurkundung war der Langenfelder Notar Dr. Jürgen Streblow anwesend. Der Versammlung lag der notarielle Verschmelzungsvertrag vor sowie ein Verschmelzungsbericht, in dem die Vorstände die Ausgangslage und die Ziele der Fusion erläutern. Die dem Verschmelzungsvertrag angefügte Liste weist 89 Hildener aus. Unsere Luftsportgruppe hat damit künftig etwa 280 aktive und passive Mitglieder.

Interessen beim Dachhverband besser vertreten

Laut Verschmelzungsbericht ist die finanzielle Lage beider Vereine „gesund“. Den Aktiva in Form von Flugzeugen, Hallen und Zubehör stünden nur geringe Verbindlichkeiten gegenüber. Von dem Zusammenschluss erwarten Vorstand und Mitglieder bessere Ausnutzung ihrer Kapazitäten in Material und Ausbildung und eine Reduzierung von Kosten durch Synergieeffekte. Das Einzugsgebiet wird vergrößert und ein größerer Verbund kann die Interessen der Luftsportler im Dachverband Deutscher Aero-Club DAeC besser vertreten.

Halle soll gebaut werden

Nach dem Beschluss zur Verschmelzung entschied die Versammlung, jetzt mit den Stimmen der Hildener, den Bau einer neuen Halle auf dem Vereinsgelände zur Unterstellung von Flugzeugen und Transportanhängern. Zahlreiche der 28 am Platz stationierten Flugzeuge sind außerhalb des Flugbetriebs abgerüstet in Anhängern untergebracht. Die Halle soll neue Stellfläche von 735 Quadratmetern bieten. Stadt Langenfeld und Kreis Mettmann stehen dem Vorhaben positiv gegenüber.

Dachsanierung des Vereinsheims beginnt im August

Die Sanierung des Daches des Vereinsheimes soll Mitte August beginnen. Einen entsprechenden Beschluss hatte bereits eine frühere Hauptversammlung gefasst. Bei der Dachsanierung und dem Bau der Halle sind Eigenleistungen vorgesehen.

Heute brechen wir nach Uelzen (Lüneburger Heide) ins Ferienlager auf und freuen uns sehr über die guten Wetteraussichten.

Flugbetrieb an Werktagen

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Da hat doch jemand behauptet, bei uns würde an Werktagen kein Flugbetrieb stattfinden. Glatt gelogen! Am Dienstag haben sich offensichtlich ein paar Piloten gefunden, die das schöne Wetter für einige Platzrunden nutzten, wie Nils Koppers beim neugierigen Blick auf das Bild der Webcam auf dem Vorfeld festgestellt hat. Ob die Jungs auch den Abflug gewagt haben und auf Strecke gegangen sind, ist nicht bekannt.

Die Tage werden kürzer, die Flüge hoffentlich länger – Ein Zwischenfazit zur Saisonmitte

VON HANNO PINTHER

Bei Gesprächen mit unseren Piloten hört man immer wieder Sätze wie: „Ich bin dieses Jahr noch nicht weiter als bis zur A45 gekommen“ oder „Mein gröflter Flug in diesem Jahr waren keine 300km“. Schaut man sich das Wetter und die Anzahl der richtig guten Tage mit nutzbarer Thermik an, ist das kein Wunder. Das Wetter spielt in dieser Saison eher gegen als mit uns. Richtige Knaller-Tage waren bisher selten.

Solche Tage waren beispielsweise der 6. und 7. Juni, die leider nicht am Wochenende lagen und daher nur von drei Piloten genutzt werden konnten (Rudi Fecker, Robert Krahe und Hanno Pinther). Die Statistik bestätigt das eindrucksvoll. Mit gerade einmal neun Flügen, die mehr als 500 Punkte im Segelflug Online-Contest OLC einbrachten, ist die Ausbeute im Vergleich zum Vorjahr mehr als mäßig. 2012 hatten unsere Piloten zur gleichen Jahreszeit bereits 18 Flüge über 500 Punkte erzielt, mehr als doppelt so viel als in diesem Jahr.

Die bisher punkthöchsten OLC-Flüge von Langenfeld aus

Die bisher punkthöchsten OLC-Flüge von Langenfeld aus

Mehr Piloten fliegen Strecke

Erfreulich dagegen ist: Die LSG Erbslöh hat in diesem Jahr deutlich mehr Piloten, die Strecke fliegen und damit Punkte für den Verein erzielen. Innerhalb der TOP-30 Vereine in Nordrhein-Westfalen gibt es nur einen einzigen, der noch mehr aktive Überlandflugpiloten hat als wir. Berücksichtigt man, dass dieser Verein (Oerlinghausen) eher eine Wertungsgemeinschaft aus vielen einzelnen Vereinen ist, so liegen wir hier gut im Rennen.

Solche Wetterlagen gab es bisher selten.

Solche Wetterlagen gab es bisher selten. Das Variometer zeigt mehr als 4 Meter pro Sekunde Steigen.

Warum ist die LSG Erbslöh dennoch nur auf Platz 10 der NRW-Rangliste?

Die Antwort ist einfach. Die Erbslöh-Piloten fliegen zwar relativ viel, aber die einzelnen Strecken sind recht klein. Die Konkurrenz fliegt bei gleichem Wetter im Schnitt deutlich weitere Strecken als Langenfelder. Der Drittplatzierte in NRW, die SFG Stadtlohn, hat nur acht Flüge mehr als wir, aber knapp 12.000 km mehr.
Der aktuell 10. Platz der Langenfelder ist dennoch eine gute Ausgangslage für den Rest der Saison. Ein erfolgreiches Ferienlager und vielleicht noch ein paar richtig gute Tage, an denen sie mit mehr als zwei bis drei Flugzeugen unterwegs sind, könnten noch einen ordentlichen Schub nach oben geben. Bis zum 4. Platz aus dem Vorjahr sind es allerdings doch noch einige Kilometer.

Zentrale Wettbewerbe ebenfalls mit Pech beim Wetter

Auch die Langenfelder Delegation beim Klixer Klassentreffen im Mai hatte mehr mit dem Regen als mit fliegbaren Aufgaben zu kämpfen. Die Langenfelder Flieger hoffen nun, dass es im Spätsommer auf den Deutschen Meisterschaften der Standard- und Doppelsitzerklasse in Lüsse und Marpingen bessere Bedingungen gibt. Beide Klassen werden durch je einen Piloten aus Langenfeld vertreten (Arne Thielemann und Jochen König).

Vier neue Lizenzpiloten

Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Glückwunsch!

Torsten Bertrams, Thomas Lukaschewski, Roland Gittelbauer und Christian Morsbach haben es geschafft. Am gestrigen Donnerstag haben sie ihre praktische Lizenzprüfung für den Luftfahrerschein erfolgreich abgelegt. Prüfer Alexander Tummes lobte alle vier nach jeweils zwei Flügen für ihre Leistungen, die sie gezeigt hätten. Auch die theoretischen Fragen etwa zur Ermittlung der durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit mit dem Segelflugzeug konnten die Kandidaten beantworten. Bevor es am späten Nachmittag ernst wurde, hatten sich alle drei gegen 14 Uhr getroffen, um mit Jochen König noch einmal das Prüfungsprogramm zu fliegen. Alle vier waren optimal vorbereitet. Jochen freute sich mit den Prüflingen und stellte sich stolz mit zum Foto (links).

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