Das Werkstattteam soll wachsen – Techniklehrgang zur Auffrischung von 40 Segelfliegern

Werkstatt-Grundmodul

Um pünktlich in die neue Saison starten zu können, laufen die Werkstattarbeiten in den vergangenen Wochen auf Hochtouren. Flächen polieren, Instrumente warten und kleinere Reparaturen durchführen. Wenn alles klappt gibt es die Abnahme durch den „Segelflug-TÜV“.

Am heutigen Samstag fand bei uns in Langenfeld ein Techniklehrgang zur Auffrischung statt. Welche Instandhaltungsarbeiten dürfen wir an unseren Flugzeugen nach europäischem Luftrecht selber durchführen und wie müssen diese Arbeiten dokumentiert werden? Wo finden wir die entsprechenden Informationen? Diese Fragen und weitere beantwortete Diplom-Ingenieur Ulf Calsbach vom Aeroclub NRW den rund 40 Teilnehmern des Techniklehrgangs Grundmodul.

Die Lehrgangsteilnehmer kamen nicht nur aus Langenfeld, sondern auch aus anderen Vereinen in Nordrhein-Westfalen. Nach Erläuterung der Verfahren zur Instandhaltung, zur Überprüfung der Lufttüchtigkeit und der Dienstleistungen, welche die unter anderem vom Landesverband angebotene CAMO für Vereine und andere Flugzeughalter bei der Überwachung der Lufttüchtigkeit erbringen kann, legten die Neulinge noch eine 30-minütige, schriftliche Prüfung ab.

Ziel ist, die personelle Basis der Werkstattarbeit in Langenfeld zu verbreitern und damit sicherzustellen, dass wir Arbeiten an unseren Flugzeugen entsprechend der neuen europäischen Normen selbst vornehmen können und Segelfliegen für uns auch künftig bezahlbar bleibt.

Fit für die Saison: neues Corporate Design und verbesserte Website

Nicht nur an unseren Flug- und Fahrzeugen wurde im Winter gearbeitet. Auch unser Außenauftritt erfuhr einen Feinschliff, um künftig in der Öffentlichkeit, insbesondere im Netz mit einem frischen, ganzheitlichen Erscheinungsbild wahrgenommen zu werden.

Das Logo mit Bild- und Wortmarke

Das Logo mit Bild- und Wortmarke

Das neue Corporate Design haben wir zusammen mit Designerin Charlotte Triebus entwickelt. Zentraler Bestandteil ist das neue Logo, das aus Bild- und Wortmarke besteht. Die Schriftart „Myriad Pro“ wird nicht nur im Logo, sondern in allen weiteren Medien eingesetzt (Website, Briefpapier, Veröffentlichungen). Das Farbklima, bestehend aus Blau, Magentarot (Primärfarben) und Grün (Sekundärfarbe), soll die Facetten unseres Luftsportes zeitgemäß verkörpern: Natur, Technik, ein Generationen verbindendes Vereinsleben, Sport für Jung und Alt, Frauen und Männer.

Das ist neu:  Menüzeile und Footerbereich wurden überarbeitet.

Das ist neu: Menüzeile und Footerbereich wurden überarbeitet.

Darüber hinaus haben wir mit der Website nach dem umfangreichen Relaunch in 2011/2012 Erfahrung gesammelt. Die ursprünglich gewählte Website-Navigation funktionierte nicht, zu unscheinbar und ungewohnt waren Platzierung und Optik. Die neue Navigation ist nun – wie bei vielen anderen Websitekonzepten – als Zeile in den Banner der Seite integriert und verlinkt direkt zu den entsprechenden Seiten – ohne Submenüpunkte.
In der Kategorie „Gewusst wie“ geben wir Tipps für den Segelflug und die Vereinsarbeit. Die neue Portfolio-Ansicht der Artikel sorgt dafür, dass Artikel nicht im Archiv verschwinden, sondern bei Interesse schnell auffindbar sind. Schaut mal vorbei! Es gibt neue Artikel.
In der Blog- und Artikelansicht verzichten wir zugunsten einer besseren Lesbarkeit auf die rechte Sidebar und schaffen so mehr Weißraum, damit man sich beim Lesen auf den Inhalt konzentrieren kann. Das finden wir wichtig.
Der Footer wurde aufgeräumt. Dort findet ihr eine Übersicht der Kategorien, einen Teaser zu unseren Flickr-Fotos, Informationen über unsere Luftsportgruppe und die  Websitesuche.

Wie gefällt dir unser neues Erscheinungsbild? Bei Anregungen, Feedback oder Fragen nutze doch die Kommentarfunktion.

Aufrüsten im Schneetreiben – Saisonvorbereitung

Für die Jahresprüfung: Die Deviation des Kompasses wird ermittelt.

Die Flugsaison naht, und schon Anfang März starten die ersten Piloten Richtung Sisteron – auch wenn das zeitweise Schneetreiben am Samstag, 23. Februar, eigentlich keinen Gedanken an Thermik aufkommen lassen wollte. Aber es gibt noch eine Menge zu tun, und so rüsteten Piloten bei gefühlten 10 Grad minus Maschinen auf, um unter anderem die Kompassabweichung zu ermitteln und die Deviationstabellen zu erstellen (Bild), Ruderausschläge nachzumessen und die Flugzeuge auf die Abnahme vorzubereiten. Am 16. März ist Anfliegen.

Flugzeug-Schlepp: sicherer auch bei Startabbruch

f-schlepp-startabbruchUmkehrkurve oder geradeaus ins Feld? Welche Optionen haben Erbslöh-Piloten auf ihrem Segelfluggelände, wenn beim Flugzeug-Schlepp (F-Schlepp) etwas schief geht und der Start abgebrochen wird? Um diese Fragen ging es bei der Flugsicherheitsbesprechung im dicht besetzten Clubraum vor Saisonbeginn am Sonntag, 17.2.13. Teil der Einweisung war auch eine Besichtigung der möglichen Landefelder westlich der Autobahn 3 durch alle Piloten und neuen Flugschüler (Bild).

Ausbildungsleiter Jochen König hatte sich in den letzten Wochen mit der Sicherheit beim F-Schlepp beschäftigt und trug seine Erkenntnisse vor. „Bereits zum vierten Mal bereiten wir die Flugsicherheitsbesprechung in Eigenregie vor. So können wir die Themen auf die Langenfelder Anforderungen ausrichten“, sagte Jochen. Neben den Optionen beim Startabbruch ging es diesmal auch darum, wie das Übersteigen des Schleppflugzeuges durch das Segelflugzeug verhindert werden kann.

Zu den wichtigen Punkten insgesamt gehören: ausreichender Trainingsstand des Segelflugpiloten, richtige (grüne) Sollbruchstelle, langes Schleppseil und Einklinken in der Bugkupplung. Erhöhte Aufmerksamkeit, falls nur eine Schwerpunktkupplung zur Verfügung steht. Hinzu kommen mentale Vorbereitung auf einen möglichen Startabbruch und gute Kommunikation zwischen den beiden Piloten.

Das Fazit von Peter Hecker, Vorsitzender der Luftsportgruppe: „Das Konzept der Flugsicherheitsbesprechung ist super: Pilotenorientiert und ein echter Mehrwert für alle Langenfelder Segelflieger.“

Mit Begeisterung für (Segelflug-) Nachwuchs werben – Die Fotos

Segelfliegen macht glücklich.

Segelfliegen macht glücklich.

Freie Zeit ist knapp geworden. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Gruppierungen um öffentliches Interesse und neue Mitglieder wetteifern. Sportvereine und Politik aber auch Unternehmen, die auf der Suche nach neuen Kunden und innovativen Mitarbeitern sind, sitzen alle im selben Boot, wenn es darum geht, im Medienjungle wahrgenommen zu werden. Voraussetzung – auch das ist nichts Neues – ist eine zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit.
Hier berichten wir für Luftsportler, die vor einer ähnlichen Herausforderung stehen, wie es uns gelungen ist, jedes Jahr knapp 50 Interessenten für eine Segelflugausbildung zu gewinnen. Im ersten Artikel geht es um die Fotos. Weiterlesen

Segelflugmeisterschaften in Hodenhagen: Flieger am Boden, guter Schnitt mit dem Fahrrad

Die Piloten August (6W), Jochen und Jürgen (72) bewerten skeptisch die Wetterlage.

Sechs Tage lang das gleiche Spiel: Frühstück, Briefing, mehrfach verschobene Startbereitschaft, Neutralisation des Wertungstages.
Das Unwort des Jahres heißt „hereinziehendes Feuchtefeld“. Die Flugbedingungen in der labil geschichteten Kaltluft mit ständigen Überentwicklungen und Ausbreitungen waren so inhomogen, dass kein gerechter Wettbewerb mehr möglich war. Auch beim abschließenden Abrüsten und Einpacken der Flugzeuge unter bedecktem Himmel blieb der Sprühregen nicht ganz aus. Weiterlesen

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